Gedöns
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welch trost

ich grüße euch, ihr verlornen seelen,
auf zimtkrümeligen pfaden schleicht ihr durch meinen nebel.
vorbei an frau sehnsuchts glaswachshaus, auf dessen tisch
in einer tasse tee die farben tanzen
stolpert ihr über
gedankenwurzeln in brennenden moorboden gewachsen.

ich grüße euch, ihr verlornen seelen,
der eiswind macht euch frösteln und
vertreibt doch die fahlen schwaden nicht.
der buttermond schläft bei den sternen im blutigen schnee.

ich grüße euch, ihr verlornen seelen,
ich bin der november,
ich habe mich gestochen an euren sehnsüchtigen dornen,
ich werde bluten bis der dezember kommt
und dort auf euch warten.

eine reaktion auf einer nacht gewesenes atmen.

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