Gedöns
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ich trinke

ich trin­ke vom zimt­e­nen blut.

inmit­ten der novem­bri­gen kum­mer­schwa­den
ruht ein irde­nes grab, geron­ne­ne,
ver­rot­te­te erin­ne­run­gen fül­len es auf.

frau sehn­sucht trägt ihr grau­es kleid,
im sau­me wächst ein blatt
ich trin­ke vom zimt­e­nen blut der dor­nen­den christ­knos­pe,
ich klamm're mich in den wal­len­den
saum, der mir ent­flieht
und mich auf dem gra­be war­ten lässt.

kommt mir vor wie eine unbe­wuss­te reak­ti­on auf Miss*Ps zehn­ten ver­such einer moment­auf­nah­me.

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