Gesellschaft
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jugendbewegung 2.0: motivation zum mitmischen!

der fol­gen­de text ist nur ein ers­ter ent­wurf. ide­en, anre­gun­gen oder tipps, wer das tech­nisch umset­zen könn­te, sind gern gese­hen.
und: mal ganz abge­se­hen davon, dass es bei bélas und mei­ner idee pri­mär um jugend­li­che geht: feyn­sinn fragt sich, wie blog­ger (mehr) ein­fluss auf poli­tik aus­üben kön­nen und in der dar­an fol­gen­den dis­kus­si­on kamen eini­ge inter­es­san­te ide­en und aspek­te auf. qua­si als reak­ti­on ant­wor­te­te der oef­fin­ger frei­den­ker mit einem eige­nen bei­trag. und da gibt es eine sache, die rober­to j. de lapu­en­te anspricht und der ich mich nur anschlie­ßen kann: "
ich wei­ge­re mich zur kennt­nis zu neh­men, dass es auch [sic!, gemeint ist 'nicht'] ohne, bzw. mit wenig geld geht, eine gegen­öf­fent­lich­keit sein zu kön­nen, die sich gegen das ver­dre­hen, lügen, ver­dum­men wen­det." … und da sagt dann aschlut­ter: "aus­tausch und ver­net­zung ist die vor­aus­set­zung für ein­fluss­nah­me." ne, ver­net­zung?! dazu unser kon­zept. und gezz: film ab!

allen pes­si­mis­ti­schen ver­ur­tei­lun­gen der jugend als unmo­ti­viert, unin­ter­es­siert und cha­rak­ter­los zum trotz gibt es sehr wohl vie­le sozi­al und poli­tisch enga­gier­te jun­ge men­schen. sie betei­li­gen sich in kin­der- und jugend­gre­mi­en, in loka­len initia­ti­ven und bünd­nis­sen, set­zen zei­chen gegen atom­kraft und rechts­ex­tre­mis­mus, strei­ten für jugend­zen­tren und betei­li­gungs­chan­cen und noch vie­les mehr. abge­se­hen von der loka­len ebe­ne, auf der sie wir­ken, wer­den sie aller­dings nicht oder kaum wahr­ge­nom­men und wis­sen auch selbst nur sel­ten von­ein­an­der.
mit den jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen der bun­des­weit bekann­ten par­tei­en und nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (jusos in der spd, attac etc.), gibt es nur weni­ge aus­nah­men, denen es gelingt, jun­ge men­schen an poli­ti­schen pro­zes­sen teil­neh­men zu las­sen, sie zur mit­ar­beit zu moti­vie­ren und sie unter­ein­an­der zu ver­net­zen.
die­sem miss­stand wol­len wir ent­ge­gen­tre­ten, indem wir ein inter­net­por­tal erschaf­fen, wel­ches drei zie­le errei­chen möch­te: es soll jun­ge men­schen zur teil­ha­be befä­hi­gen, sie zum enga­ge­ment moti­vie­ren und ihnen eine platt­form zur ver­net­zung vie­ler ein­zel­kämp­fer bie­ten.

ein portal für alle

ein ange­bot, das alle jugend­li­chen anspre­chen will, muss für jeden ein­zel­nen etwas bie­ten. es muss poli­ti­sche grund­la­gen und details über kom­ple­xe the­men ver­mit­teln. es muss sach­lich infor­mie­ren und zu dis­kus­sio­nen anre­gen. es muss ihnen wege zum mit­ma­chen anbie­ten, die ihnen ver­traut sind und die sie nut­zen. inso­fern fin­det die arbeit an die­sem por­tal auf drei ebe­nen statt: beim inhalt, bei der ver­net­zung und bei den teil­nah­me­mög­lich­kei­ten

inhalt: artikel, glossare und diskurs

die arbeit am inhalt befasst sich im wesent­li­chen auf das ver­fas­sen von arti­keln. auf der einen sei­te ste­hen dabei infor­ma­ti­ons­bei­trä­ge, auf der ande­ren befin­den sich die mei­nungs­bei­trä­ge. hin­ter allen arti­keln steht ein umfang­rei­ches glos­sar, in dem alle begrif­fe erklärt wer­den, die einer erklä­rung bedür­fen. die­ses glos­sar kann und soll aber zu einer klei­nen biblio­thek wer­den, in der neben begriffs­er­klä­rung auch poli­ti­sche abläu­fe und zusam­men­hän­ge ver­ständ­lich ver­mit­telt wer­den.
infor­ma­ti­ons­bei­trä­ge bil­den hier­bei den grund­stock für die­se biblio­thek, indem sie arti­kel für arti­kel ihren blick auf orga­ne und the­men der poli­tik rich­ten, die mei­nungs­bei­trä­ge bezie­hen stel­lung zu gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen the­men, kön­nen und sol­len erwi­dert wer­den.
damit die bei­trä­ge nicht für sich in einem abge­schlos­se­nen raum ste­hen und sich jeder im gehei­men sei­ne gedan­ken dazu machen muss, bie­tet jeder bei­trag die mög­lich­keit, eine dis­kus­si­on zu eröff­nen, die vor­ran­gig dem erkennt­nis­ge­winn und der mei­nungs­bil­dung die­nen soll, eine dis­kus­si­on zu eröff­nen, aus der neue bei­trä­ge für das por­tal ent­ste­hen kön­nen. des­halb sol­len kom­men­ta­re und arti­kel auch bewer­tet wer­den kön­nen, nach ihrer bedeu­tung für den dis­kurs.

vernetzung: community und links

bei der ver­net­zung steht der com­mu­ni­ty­ge­dan­ke im vor­der­grund. dies zeigt sich an drei stel­len: die nut­ze­rin­nen bestim­men die the­men, die sie inter­es­sie­ren, die nut­ze­rin­nen kön­nen sich unter­ein­an­der zwang­los aus­tau­schen und sie kön­nen ihre ide­en und tipps ande­ren prä­sen­tie­ren.
die the­men­wahl fin­det durch umfra­gen statt, alle nut­ze­rin­nen (ob mit­glied der com­mu­ni­ty oder gäs­te) kön­nen mit­be­stim­men, wel­ches the­ma den monat­li­chen schwer­punkt dar­stel­len wird, wel­cher dann aus­führ­li­cher behan­delt wird und eine echt­zeit-dis­kus­si­on mit exper­ten beinhal­ten soll. die nut­zer kön­nen wei­ter­hin unter­ein­an­der kon­takt auf­neh­men und dis­ku­tie­ren - unab­hän­gig von inhalt­li­chen bei­trä­gen sei­tens des por­tals.
die fra­ge, ob die­se com­mu­ni­ty pro­fil­ba­siert sein soll, oder ob es aus­reicht, mit ope­nid wei­te­re pro­fi­le der nut­ze­rin­nen zu ver­knüp­fen, wird noch zu klä­ren sein.
unstrit­tig ist jedoch, dass von den nut­ze­rin­nen ein­ge­brach­te ide­en und hin­wei­se jeder­zeit allen ande­ren teil­neh­me­rin­nen prä­sen­tiert wer­den kön­nen. hier­zu wird es einen bereich geben, in dem links sor­tiert ange­zeigt wer­den, in dem bestehen­de und ver­gan­ge­ne pro­jek­te, bücher, zeit­schrif­ten, fil­me und ande­re bei­trä­ge ver­linkt und emp­foh­len wer­den kön­nen.

teilnahme: blogs und foren - technische bedingungen

die mög­lich­kei­ten zur teil­nah­me hän­gen davon ab, auf wel­chem weg betei­li­gung erwünscht ist. um mög­lichst vie­le jugend­li­che zu errei­chen, müs­sen meh­re­re betei­li­gungs­for­men genutzt wer­den. for­mal heißt dies, dass es eine maga­zin­ähn­li­che home­page geben muss, eben­so wie ein dis­kus­si­ons­fo­rum und ein blog. im zen­trum zwi­schen die­se drei medi­en ste­hen die arti­kel, die sich über­all auf­fin­den las­sen; von die­sen arti­keln aus­ge­hend, fin­det aber eine unter­schied­li­che behand­lung statt.
das maga­zin prä­sen­tiert die arti­kel vor dem hin­ter­grund der wei­ter­füh­ren­den infor­ma­ti­on durch das glos­sar und die biblio­thek. dazu fin­det sich im maga­zin auch die brei­te spann­wei­te der nut­ze­rin­nen­emp­feh­lun­gen, von hier geht es zu blog und forum.
das blog zeigt eben­falls die arti­kel und hier kön­nen sie auch kom­men­tiert und dis­ku­tiert wer­den. der gro­ße vor­zug des blogs ist sei­ne ver­link­bar­keit in der gesam­ten blo­go­sphä­re, so kön­nen auch men­schen von den inhal­ten des por­tals pro­fi­tie­ren, die anders nicht den weg hier­her gefun­den hät­ten. dar­über hin­aus bie­tet ein blog der redak­ti­on die mög­lich­keit, über die hin­ter­grün­de der arbeit an der jb 2.0 in einem etwas weni­ger for­ma­len rah­men zu berich­ten. das blog ist dadurch aber an die the­men gebun­den, die aus den arti­kel und dem redak­ti­ons­all­tag her­vor­ge­hen.
das forum ist dem­ge­gen­über in sei­ner the­men­wahl frei. auch hier erschei­nen die arti­kel als grund­la­ge zu dis­kus­sio­nen, die einen ganz ande­ren weg gehen kön­nen als im blog, doch dar­über hin­aus kön­nen nut­ze­rin­nen eige­ne threads eröff­nen und somit über das dis­ku­tie­ren, was sie abseits der arti­kel und monats­the­men inter­es­siert.

fazit

die jb 2.0 ist ein ambi­tio­nier­tes pro­jekt, das hohe tech­ni­sche anfor­de­run­gen stellt, auch wenn und weil es nied­rig­schwil­lig und bar­rie­re­frei sein will. dadurch, dass es einen offe­nen aus­tausch zwi­schen betreu­en­der redak­ti­on und inhalt kre­ieren­der com­mu­ni­ty gibt, der auf meh­re­ren wegen statt­fin­det, sol­len mög­lichst vie­le jun­ge men­schen die mög­lich­keit erhal­ten, sich poli­tisch zu infor­mie­ren und sich gemein­sam mit ande­ren für ihre belan­ge zu enga­gie­ren.

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6 Kommentare

  1. :) …damit die vie­le nicht auschliess­lich posi­ti­ve Kri­tik nicht blo­ed kommt: Ich fin­de das wirk­lich gut, dass du das geschrie­ben hast - und wie.
    aaaaber
    …fuer mich koenn­te es noch aus­fuehr­li­cher sein. Ich den­ke wir soll­ten das noch wesent­lich aus­fuehr­li­cher schrei­ben und z.B. die Ide­en­bank ein­flies­sen las­sen - wobei wir dann natu­er­lich eine Kurz­form brauchen…anyway:
    Ich fin­de es etwas zu kom­pli­ziert aus­ge­drueckt - stre­cken­wei­se.
    Des­wei­te­ren:
    'ein por­tal fuer alle' erwei­te­re ich bald mal.
    Du hast jetzt eine 'betreu­en­de Redak­ti­on' ein­ge­plant, hab ich dich ueber­zeugt damals?^^ Mich hast du ueber­zeugt, dass das kei­ne so gute Idee ist…also dadrue­ber mues­sen wie noch ein­mal nach­den­ken. ;)
    Dem­entspre­chend geht nicht ganz klar aus dem Text her­vor, wer z.B. 'Infobei­tra­e­ge' ver­fas­sen kann, alle user oder nur die Redak­ti­on? Ueber­haupt, die Tei­lung Informations/Meinungsbeitraege ist mir irgend­wie neue - und ich brau­che da noch­mal mehr Erla­eu­te­rung, wie du dir das vor­stellst.
    Eben­so unklar ist mir das Glos­sar bzw. die Biblio­thek - wer kann dafu­er schrei­ben? Klingt aber ganz gut…wobei ein Link zu Wiki wohl auch sinn­voll sein koenn­te. Der Abschnitt ueber die Media­thek ist auch etwas unklar…das mues­sen wir glau­be ich umschreiben…die Satz­stel­lung etc. Zu den Pro­fi­len: es gibt auch soci­al com­mu­ni­ty Profile…na mal schauen…wenn wir pro­gram engi­neers finden…dann machen wir Face­book Konkurrenz…na bis bald…ach ja: die Geld­fra­ge - wae­re ja schoen wenn wir die Kos­ten irgend­wie (Wer­bung?) reinkriegen…aber - ich trae­um schon­mal - was wuer­de mit Gewinn pas­sie­ren? …du siehst…ich bin Geld­su­ech­tig^^

  2. well, wie gesagt: das ist nur ein ers­ter ent­wurf inso­fern sage ich ers­ma fol­gen­des zu dei­nen punk­ten:
    - ein expo­sé muss rela­tiv kurz sein, es ist mir schon fast zu lang. die umfas­sen­de pro­jekt­be­schrei­bung kann dage­gen deut­lich dicker wer­den. mit dem expo­sé woll­te ich nur inter­es­se wecken.
    - die ide­en­bank kann auch noch rein, ich hab sie gezz bloß nicht nament­lich erwähnt, ist aber teil der ver­net­zung.
    - die for­mu­lie­rung: mei­ne gro­ße schwä­che, 10 euro für's phra­sen­schwein ;-)
    - die "betreu­en­de redak­ti­on" ist mehr tech­nisch gemeint: jemand muss sich dar­um küm­mern, dass es läuft, jemand muss die umfra­gen bas­teln und als ansprech­part­ner fun­gie­ren für die user, jemand muss die arti­kel ein­stel­len, denn wir kön­nen nicht erwar­ten, dass sich ein prof. dr. kor­te die mühe macht, sei­nen bei­trag selbst über­all ein­zu­stel­len.
    - inso­fern kön­nen infobei­trä­ge von allen stam­men, müs­sen aber evtl. durch einen "pool lau­fen, der evtl. aus lek­to­ren und kor­rek­to­ren besteht.
    - zu glos­sar und biblio­thek: glossa­re bestehen ja nur aus mehr oder min­der kur­zen begriffs­er­klä­run­gen, biblio­the­ken könn­ten mehr ins detail gehen (z.b. ein klei­nes "buch" über 'sozia­le markt­wirt­schaft', in dem mehr als nur die bigriff­lich­kei­ten in einem satz erklärt wer­den). der link zur wiki­pe­dia ist inso­fern sinn­voll, aber teils wenig hilf­reich, da die arti­kel durch­aus anspruchs­voll sind und inso­fern run­ter­ge­bro­chen wer­den müs­sen auf eine spra­che, bei der auch für jugend­li­che kei­ne fra­gen offen­blei­ben, bei der kein wör­ter­buch neben dem pc lie­gen muss.
    - com­mu­ni­ty­pro­fi­le: wie gesagt: mal schau­en … ich per­sön­li­che fin­de es halt doof, zwan­zig ver­schie­de­ne pro­fi­le zu haben und aus­fül­len zu müs­sen, wenn man eigent­lich doch alle daten ein­mal schrei­ben könn­te und dann - je nach pro­fil - aus­wäh­len kann, was davon erschei­nen soll.
    - die geld­fra­ge: wer­bung mag ich so gar nicht, lie­ber soll­ten wir uns über spen­den finan­zie­ren. gewin­ne (soll­te es aus ver­se­hen dazu kom­men) könn­ten wir an von den usern aus­ge­such­te pro­jek­te o.ä. spen­den und die so unter­stüt­zen.
    so weit vor­erst, ich hof­fe, das ist ers­ma genug, ah, eines noch: man könn­te drei ver­sio­nen bas­teln: expośe, erklä­rungs­ro­man und über­sicht in stich­punk­te :-D … die gra­fi­ken stell ich die tage auch noch online.

  3. …so, hier mal ein paar vor­schla­e­ge:

    ein neu­er anfang:

    ein por­tal für alle
    ein ange­bot, das alle jugend­li­chen (und auch ael­te­re) anspre­chen will, muss für jeden ein­zel­nen etwas bie­ten. das setzt eine gemein­sa­me grund­la­ge (die men­schen­rech­te­char­ta der ver­ein­ten natio­nen ) und aus­rei­chend frei­raum vor­aus. not­wen­dig ist es auch sach­lich zu infor­mie­ren: poli­ti­sche grund­la­gen und details zu kom­ple­xen the­men mues­sen frei zuga­eng­lich sein. gleich­zei­tig soll sich jedem die moeg­lich­keit bie­ten the­men frei und kon­struk­tiv zu dis­ku­tie­ren. die ero­er­te­rung von inhal­ten mit dem ziel ein bes­se­res ver­sta­end­nis zu gewin­nen, soll jugend­li­che befae­hi­gen, wege zum gestal­ten unse­rer zukunft zu beschrei­ten.

    hier ein paar klei­ne erwei­te­run­gen:
    inhalt: arti­kel, glossa­re und dis­kurs
    die arbeit am inhalt befasst sich im wesent­li­chen auf das ver­fas­sen von arti­keln. dazu ist jeder user auf­ge­for­dert.
    (…), in der neben begriffs­er­klä­rung auch poli­ti­sche abläu­fe und zusam­men­hän­ge ver­ständ­lich ver­mit­telt wer­den. Die­se tex­te kann eben­falls jeder ver­fas­sen, wobei eine redak­ti­on den pro­zess beglei­tet.
    (…) die vor­ran­gig dem ver­sta­end­nis, erkennt­nis­ge­winn, und der mei­nungs­bil­dung die­nen soll, aus der neue bei­trä­ge für das por­tal, wie auch pro­jekt­in­itia­ti­ven etc. ent­ste­hen kön­nen.

    eben­so hier:
    teil­nah­me: blogs und foren - tech­ni­sche bedin­gun­gen
    (…)dazu fin­det sich im maga­zin auch die brei­te spann­wei­te der nut­ze­rin­nen­emp­feh­lun­gen, die media­thek, pro­jek­te etc. von hier geht es zu blog und forum.(…)

    das ende koenn­te so aus­se­hen:

    ide­en, uto­pi­en, pro­jek­te
    es gibt unza­eh­li­ge Ide­en. man muss sie nur fin­den. das ent­wi­ckeln von visio­nen ist unab­ding­bar, wenn wir nicht wei­ter zuschau­en wol­len, wie poli­tik nach einem reak­ti­ons­sche­ma ablaeuft. das por­tal gibt allen die moeg­lich­keit ide­en zu for­mu­lie­ren, visio­nen zu ent­wi­ckeln, her­aus­zu­fin­den wel­che uto­pi­en ande­re im kopf haben – und dann aktiv zu wer­den.

    fazit
    (…)
    sol­len mög­lichst vie­le jun­ge men­schen die mög­lich­keit erhal­ten, sich poli­tisch zu infor­mie­ren und sich gemein­sam fuer ihre zie­le zu enga­gie­ren.

  4. Ganz davon abge­se­hen, dass mei­ne Nase mir sagt, dass das ganz groß wer­den kann, wenn man es rich­tig anpackt und dran­bleibt (sprich: die Idee ist très geni­al!), kommt in mir mal wie­der das Fräu­lein Nase­weis her­aus, dass sich ein­mi­schen muss. :D (Ihr pro­fi­tiert davon, da ich qua­si der Quo­ten-Inter­net-Dum­my bin, wenn es um sowas geht - also den durch­schnitt­li­chen Inter­net-User reprä­sen­tie­re :D)

    - inso­fern kön­nen infobei­trä­ge von allen stam­men, müs­sen aber evtl. durch einen “pool lau­fen, der evtl. aus lek­to­ren und kor­rek­to­ren besteht.

    Qua­si ein jugend­po­li­ti­sches wiki­pe­dia?

    Ein Arti­kel kann grund­sätz­lich von jedem ver­fasst wer­den, der möch­te, muss aber mit gül­ti­gen Quel­len belegt wer­den, und geht erst dann an die Öffent­lich­keit… das wär imho wich­tig. (Die Wiki­pe­dia-Auto­rin in mir.…)

    - die for­mu­lie­rung: mei­ne gro­ße schwä­che, 10 euro für’s phra­sen­schwein ;-)

    20 euro. Bleib sport­lich, dog­ma. :D

    - zu glos­sar und biblio­thek: glossa­re bestehen ja nur aus mehr oder min­der kur­zen begriffs­er­klä­run­gen, biblio­the­ken könn­ten mehr ins detail gehen (z.b. ein klei­nes “buch” über ’sozia­le markt­wirt­schaft’, in dem mehr als nur die bigriff­lich­kei­ten in einem satz erklärt wer­den). der link zur wiki­pe­dia ist inso­fern sinn­voll, aber teils wenig hilf­reich, da die arti­kel durch­aus anspruchs­voll sind und inso­fern run­ter­ge­bro­chen wer­den müs­sen auf eine spra­che, bei der auch für jugend­li­che kei­ne fra­gen offen­blei­ben, bei der kein wör­ter­buch neben dem pc lie­gen muss.

    Wer sich mit dem The­ma Poli­tik und Tages­ge­sche­hen aus­ein­an­der­setzt, wem sowas über­haut wich­tig ist, ist wahr­schein­lich aus den Medi­en, aus denen er sich sei­ne Infor­ma­tio­nen bis­her geholt hat, gewöhnt an die hoch­tra­ben­de Wort­wahl (wenn auch davon genervt.…), von daher macht die Kom­bi­na­ti­on aus bei­dem Sinn: für jeman­den, der nur eine kur­ze Über­sicht über die Begriffs­be­deu­tung will, der Glos­sar, für alle ande­ren, die tie­fer in das The­ma gehen wol­len, ein Link zu wiki oder einer ande­ren infor­ma­ti­ven Quel­le. Mann muss sich ja nicht mehr Arbeit machen als nötig, das rei­ne Ver­wal­ten der Sei­te wird schon eine Men­ge Web­mas­ter­ar­beit mit sich brin­gen…

    -com­mu­ni­ty­pro­fi­le: wie gesagt: mal schau­en … ich per­sön­li­che fin­de es halt doof, zwan­zig ver­schie­de­ne pro­fi­le zu haben und aus­fül­len zu müs­sen, wenn man eigent­lich doch alle daten ein­mal schrei­ben könn­te und dann - je nach pro­fil - aus­wäh­len kann, was davon erschei­nen soll.

    Ich schöpf mal aus mei­ner Erfah­rung von jah­re­lan­gem rum­sur­fen in allen mög­li­chen (..) Com­mu­nities.. und nach sel­bi­ger sind 90% der Pro­fi­le abso­lut über­flüs­sig, ser­ver­be­las­tend und wer­den nicht genutzt. Von daher würd ich emp­feh­len, kla­re Bedin­gun­gen zur Anmel­dung zu stel­len:
    -akti­ve Teil­nah­me im Forum/auf der Platt­form im All­ge­mei­nen ist Pflicht, stum­me Mit­le­ser nicht gedul­det
    -ein War­nungs­sys­tem vor dem Raus­schmiss bei Inak­ti­vi­tät / Ver­hal­ten, dass sich kon­se­quent neben der Net­ti­quet­te hält
    -Leu­te, die eine kla­re rechts­ori­en­tier­te Gesin­nung ver­tre­ten, wort­los zu kicken, natür­lich nicht,ohne dass in den Anmel­de­be­din­gun­gen steht, dass sol­che Ideo­lo­gi­en nicht erwünscht sind. etc. (Poli­tik kennt nun mal kei­ne Bewer­tung nach Her­kunft, sor­ry..)
    -Grund­an­ga­ben zur Per­son (Alter, Geschlecht, wenn vor­han­den: poli­ti­sche Gesin­nung, poli­ti­sche Vor­er­fah­run­gen etcet­cetc.)

    -- die geld­fra­ge: wer­bung mag ich so gar nicht, lie­ber soll­ten wir uns über spen­den finan­zie­ren. gewin­ne (soll­te es aus ver­se­hen dazu kom­men) könn­ten wir an von den usern aus­ge­such­te pro­jek­te o.ä. spen­den und die so unter­stüt­zen.

    An die Pres­se gehen. Wer­bung machen. Spon­so­ren suchen! etc etc etc etc !!

    An die­ser Stel­le been­de ich mei­nen Vor­trag und hof­fe, dass die Fremd­sch­ein­schät­zung ver­wer­tet wer­den kann. :)

    slàn,

    der halb­blut­hob­bit :)

  5. mer­zig, mer­zig, mer­zig und ein herz­lichs­tes dan­ke (und dafür nochn fuf­fi ins phra­sen­schwein, wir stei­gern uns - wer bie­tet mehr? ^^)
    - arti­kel, die durchn redak­ti­ons-/lek­to­ren­pool lau­fen: joa, hat was von ner jupol. wiki­pe­dia; behaup­tun­gen müs­sen belegt wer­den. alles ande­re wäre unse­ri­ös. :-)
    - com­mu­ni­ty: das ist die fra­ge: com­mu­ni­ty ja oder nein? … mit­tels ope­nID lie­ße es sich ein­rich­ten, dass man sich zum kom­men­tie­ren nicht erst regis­trie­ren muss bzw., wenn man sich ein­mal regis­triert hat (und da wol­len die wirk­lich nicht viel wis­sen), die­se regis­trie­rungs­da­ten auch noch auf ande­ren platt­for­men nut­zen kann (goog­le oder yahoo wol­len afa­ik gezz auch bei ope­nID mit­ma­chen, wor­d­press tut es schon … is also ganz prak­tisch) … ohne com­mu­ni­ty müss­test du kei­ne per­so­nen ban­nen … wenn du com­mu­ni­ty: kate­go­ri­en à la "poli­ti­sche gesin­nung" fin­de ich doof, weil es letzt­lich auf die alten gra­ben­kämp­fe zurück­führt: schwarz gegen rot, links gegen rechts, öko gegen mate­ria­list und so wei­ter und so fort … vor allem schreckt anmel­de­zwang vor kom­men­tar­funk­ti­on die­je­ni­gen ab, die nur mal vor­bei geschaut haben und kurz was sagen wol­len … man müss­te regis­trie­rung als opti­on neh­men
    - wer­bung mag ich per­sön­lich auch nicht, ist aber wirt­schaft­lich betrach­tet eine der weni­gen mög­lich­kei­ten, damit das funk­tio­niert … für "spen­den" bräuch­test du ent­spre­chen­de recht­li­che rege­lun­gen (z.b. ein­tra­gung als ver­ein), damit die spen­den absetz­bar wür­den, alles ande­re wären imho geld­ge­schen­ke … egal wie man's dreht und wen­det: ohne recht­li­che absi­che­rung und orga­ni­sa­ti­on (ab gezz als unter­neh­men oder ver­ein, wie auch immer) geht nix. zumin­dest nicht pla­nungs­si­cher … und auf dau­er wür­de das bestimmt nicht bil­lig … allein so ein ser­ver, der das alles ver­wal­ten kann, ohne in die knie zu gehen, daten­ban­ken … ich mein: ich hät­te hier noch nen alten rech­ner, aber wie funk­tio­nie­re ich den zum ser­ver um???
    dan­ke nom­ma für den rat­schlag - und immer flei­ßig kom­men­tie­ren und wer­bung machen ;-),
    hen­dryk

  6. Hei:)!

    So, nach­dem ich nun schon zwei-/drei­mal hier vor­bei­ge­schaut habe, mel­de ich mich auch zu Wort:).

    Von mir auch ein rie­si­ges Lob! Ich bin begeis­tert! Sehr sogar! Moti­viert total, ist super inter­es­sant zu lesen und ach…ja. Wie gesagt, ich bin begeis­tert.

    Außer­dem ist die jet­zi­ge Ver­si­on noch­mals bes­ser als die Ers­te (also die­je­ni­gen, die ich anfangs gele­sen habe).

    Ein paar For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge habe ich natür­lich auch noch:):

    Inhalt:
    "[…]bie­tet jeder Bei­trag die Mög­lich­keit, eine Dis­kus­si­on zu eröff­nen, die vor­ran­gig dem Ver­ständ­nis- und Erkennt­nis­ge­winn und der Mei­nungs­bil­dung die­nen soll, eine Dis­kus­si­on zu eröff­nen, aus der neue Bei­trä­ge für das Por­tal und auch Pro­jekt­in­itia­ti­ven ent­ste­hen kön­nen."
    -->Das zwei­te "eine Dis­kus­si­on zu eröff­nen" wür­de ich weg­las­sen. Das wahr wohl auch eher unge­wollt, oder?

    "Des­halb sol­len Kom­men­ta­re und Arti­kel auch bewer­tet wer­den kön­nen, nach ihrer Bedeu­tung für den Dis­kurs."
    -->Ich fin­de das Ende klingt etwas "ange­hängt"…
    Was hal­tet ihr von "Des­halb sol­len Kom­men­ta­re und Arti­kel auch nach ihrer Bedeu­tung für den Dis­kurs bewer­tet wer­den kön­nen" ?

    Ver­net­zung:
    "Die Nut­ze­rIn­nen bestim­men die The­men, die sie inter­es­sie­ren, die Nut­ze­rIn­nen kön­nen sich unter­ein­an­der zwang­los aus­tau­schen und sie kön­nen ihre Ide­en und Tipps ande­ren prä­sen­tie­ren."
    -->Viel­leicht bes­ser:
    "[…]die sie inter­es­sie­ren, sie kön­nen sich unter­ein­an­der zwang­los aus­tau­schen und ihre Ide­en […]"

    Wer­bung an sich fin­de ich auch nicht so toll.
    Aber eine Aus­wahl an "guter" Wer­bung wäre doch evtl. ver­tret­bar. Vll. Frank­fur­ter Rund­schau, Die Zeit, Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung,..
    Zumin­dest mal anfra­gen:).
    Was meint ihr?

    Jetzt muss ich lei­der los;).
    Noch ein Lob und lie­be Grü­ße,
    Jana.

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