Gesellschaft
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jugendbewegung 2.0: motivation zum mitmischen!

der folgende text ist nur ein erster entwurf. ideen, anregungen oder tipps, wer das technisch umsetzen könnte, sind gern gesehen.
und: mal ganz abgesehen davon, dass es bei bélas und meiner idee primär um jugendliche geht: feynsinn fragt sich, wie blogger (mehr) einfluss auf politik ausüben können und in der daran folgenden diskussion kamen einige interessante ideen und aspekte auf. quasi als reaktion antwortete der oeffinger freidenker mit einem eigenen beitrag. und da gibt es eine sache, die roberto j. de lapuente anspricht und der ich mich nur anschließen kann: „
ich weigere mich zur kenntnis zu nehmen, dass es auch [sic!, gemeint ist ’nicht‘] ohne, bzw. mit wenig geld geht, eine gegenöffentlichkeit sein zu können, die sich gegen das verdrehen, lügen, verdummen wendet.“ … und da sagt dann aschlutter: „austausch und vernetzung ist die voraussetzung für einflussnahme.“ ne, vernetzung?! dazu unser konzept. und gezz: film ab!

allen pessimistischen verurteilungen der jugend als unmotiviert, uninteressiert und charakterlos zum trotz gibt es sehr wohl viele sozial und politisch engagierte junge menschen. sie beteiligen sich in kinder- und jugendgremien, in lokalen initiativen und bündnissen, setzen zeichen gegen atomkraft und rechtsextremismus, streiten für jugendzentren und beteiligungschancen und noch vieles mehr. abgesehen von der lokalen ebene, auf der sie wirken, werden sie allerdings nicht oder kaum wahrgenommen und wissen auch selbst nur selten voneinander.
mit den jugendorganisationen der bundesweit bekannten parteien und nichtregierungsorganisationen (jusos in der spd, attac etc.), gibt es nur wenige ausnahmen, denen es gelingt, junge menschen an politischen prozessen teilnehmen zu lassen, sie zur mitarbeit zu motivieren und sie untereinander zu vernetzen.
diesem missstand wollen wir entgegentreten, indem wir ein internetportal erschaffen, welches drei ziele erreichen möchte: es soll junge menschen zur teilhabe befähigen, sie zum engagement motivieren und ihnen eine plattform zur vernetzung vieler einzelkämpfer bieten.

ein portal für alle

ein angebot, das alle jugendlichen ansprechen will, muss für jeden einzelnen etwas bieten. es muss politische grundlagen und details über komplexe themen vermitteln. es muss sachlich informieren und zu diskussionen anregen. es muss ihnen wege zum mitmachen anbieten, die ihnen vertraut sind und die sie nutzen. insofern findet die arbeit an diesem portal auf drei ebenen statt: beim inhalt, bei der vernetzung und bei den teilnahmemöglichkeiten

inhalt: artikel, glossare und diskurs

die arbeit am inhalt befasst sich im wesentlichen auf das verfassen von artikeln. auf der einen seite stehen dabei informationsbeiträge, auf der anderen befinden sich die meinungsbeiträge. hinter allen artikeln steht ein umfangreiches glossar, in dem alle begriffe erklärt werden, die einer erklärung bedürfen. dieses glossar kann und soll aber zu einer kleinen bibliothek werden, in der neben begriffserklärung auch politische abläufe und zusammenhänge verständlich vermittelt werden.
informationsbeiträge bilden hierbei den grundstock für diese bibliothek, indem sie artikel für artikel ihren blick auf organe und themen der politik richten, die meinungsbeiträge beziehen stellung zu gesellschaftlichen und politischen themen, können und sollen erwidert werden.
damit die beiträge nicht für sich in einem abgeschlossenen raum stehen und sich jeder im geheimen seine gedanken dazu machen muss, bietet jeder beitrag die möglichkeit, eine diskussion zu eröffnen, die vorrangig dem erkenntnisgewinn und der meinungsbildung dienen soll, eine diskussion zu eröffnen, aus der neue beiträge für das portal entstehen können. deshalb sollen kommentare und artikel auch bewertet werden können, nach ihrer bedeutung für den diskurs.

vernetzung: community und links

bei der vernetzung steht der communitygedanke im vordergrund. dies zeigt sich an drei stellen: die nutzerinnen bestimmen die themen, die sie interessieren, die nutzerinnen können sich untereinander zwanglos austauschen und sie können ihre ideen und tipps anderen präsentieren.
die themenwahl findet durch umfragen statt, alle nutzerinnen (ob mitglied der community oder gäste) können mitbestimmen, welches thema den monatlichen schwerpunkt darstellen wird, welcher dann ausführlicher behandelt wird und eine echtzeit-diskussion mit experten beinhalten soll. die nutzer können weiterhin untereinander kontakt aufnehmen und diskutieren – unabhängig von inhaltlichen beiträgen seitens des portals.
die frage, ob diese community profilbasiert sein soll, oder ob es ausreicht, mit openid weitere profile der nutzerinnen zu verknüpfen, wird noch zu klären sein.
unstrittig ist jedoch, dass von den nutzerinnen eingebrachte ideen und hinweise jederzeit allen anderen teilnehmerinnen präsentiert werden können. hierzu wird es einen bereich geben, in dem links sortiert angezeigt werden, in dem bestehende und vergangene projekte, bücher, zeitschriften, filme und andere beiträge verlinkt und empfohlen werden können.

teilnahme: blogs und foren – technische bedingungen

die möglichkeiten zur teilnahme hängen davon ab, auf welchem weg beteiligung erwünscht ist. um möglichst viele jugendliche zu erreichen, müssen mehrere beteiligungsformen genutzt werden. formal heißt dies, dass es eine magazinähnliche homepage geben muss, ebenso wie ein diskussionsforum und ein blog. im zentrum zwischen diese drei medien stehen die artikel, die sich überall auffinden lassen; von diesen artikeln ausgehend, findet aber eine unterschiedliche behandlung statt.
das magazin präsentiert die artikel vor dem hintergrund der weiterführenden information durch das glossar und die bibliothek. dazu findet sich im magazin auch die breite spannweite der nutzerinnenempfehlungen, von hier geht es zu blog und forum.
das blog zeigt ebenfalls die artikel und hier können sie auch kommentiert und diskutiert werden. der große vorzug des blogs ist seine verlinkbarkeit in der gesamten blogosphäre, so können auch menschen von den inhalten des portals profitieren, die anders nicht den weg hierher gefunden hätten. darüber hinaus bietet ein blog der redaktion die möglichkeit, über die hintergründe der arbeit an der jb 2.0 in einem etwas weniger formalen rahmen zu berichten. das blog ist dadurch aber an die themen gebunden, die aus den artikel und dem redaktionsalltag hervorgehen.
das forum ist demgegenüber in seiner themenwahl frei. auch hier erscheinen die artikel als grundlage zu diskussionen, die einen ganz anderen weg gehen können als im blog, doch darüber hinaus können nutzerinnen eigene threads eröffnen und somit über das diskutieren, was sie abseits der artikel und monatsthemen interessiert.

fazit

die jb 2.0 ist ein ambitioniertes projekt, das hohe technische anforderungen stellt, auch wenn und weil es niedrigschwillig und barrierefrei sein will. dadurch, dass es einen offenen austausch zwischen betreuender redaktion und inhalt kreierender community gibt, der auf mehreren wegen stattfindet, sollen möglichst viele junge menschen die möglichkeit erhalten, sich politisch zu informieren und sich gemeinsam mit anderen für ihre belange zu engagieren.

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6 Kommentare

  1. :) …damit die viele nicht auschliesslich positive Kritik nicht bloed kommt: Ich finde das wirklich gut, dass du das geschrieben hast – und wie.
    aaaaber
    …fuer mich koennte es noch ausfuehrlicher sein. Ich denke wir sollten das noch wesentlich ausfuehrlicher schreiben und z.B. die Ideenbank einfliessen lassen – wobei wir dann natuerlich eine Kurzform brauchen…anyway:
    Ich finde es etwas zu kompliziert ausgedrueckt – streckenweise.
    Desweiteren:
    ‚ein portal fuer alle‘ erweitere ich bald mal.
    Du hast jetzt eine ‚betreuende Redaktion‘ eingeplant, hab ich dich ueberzeugt damals?^^ Mich hast du ueberzeugt, dass das keine so gute Idee ist…also dadrueber muessen wie noch einmal nachdenken. ;)
    Dementsprechend geht nicht ganz klar aus dem Text hervor, wer z.B. ‚Infobeitraege‘ verfassen kann, alle user oder nur die Redaktion? Ueberhaupt, die Teilung Informations/Meinungsbeitraege ist mir irgendwie neue – und ich brauche da nochmal mehr Erlaeuterung, wie du dir das vorstellst.
    Ebenso unklar ist mir das Glossar bzw. die Bibliothek – wer kann dafuer schreiben? Klingt aber ganz gut…wobei ein Link zu Wiki wohl auch sinnvoll sein koennte. Der Abschnitt ueber die Mediathek ist auch etwas unklar…das muessen wir glaube ich umschreiben…die Satzstellung etc. Zu den Profilen: es gibt auch social community Profile…na mal schauen…wenn wir program engineers finden…dann machen wir Facebook Konkurrenz…na bis bald…ach ja: die Geldfrage – waere ja schoen wenn wir die Kosten irgendwie (Werbung?) reinkriegen…aber – ich traeum schonmal – was wuerde mit Gewinn passieren? …du siehst…ich bin Geldsuechtig^^

  2. well, wie gesagt: das ist nur ein erster entwurf insofern sage ich ersma folgendes zu deinen punkten:
    – ein exposé muss relativ kurz sein, es ist mir schon fast zu lang. die umfassende projektbeschreibung kann dagegen deutlich dicker werden. mit dem exposé wollte ich nur interesse wecken.
    – die ideenbank kann auch noch rein, ich hab sie gezz bloß nicht namentlich erwähnt, ist aber teil der vernetzung.
    – die formulierung: meine große schwäche, 10 euro für’s phrasenschwein ;-)
    – die „betreuende redaktion“ ist mehr technisch gemeint: jemand muss sich darum kümmern, dass es läuft, jemand muss die umfragen basteln und als ansprechpartner fungieren für die user, jemand muss die artikel einstellen, denn wir können nicht erwarten, dass sich ein prof. dr. korte die mühe macht, seinen beitrag selbst überall einzustellen.
    – insofern können infobeiträge von allen stammen, müssen aber evtl. durch einen „pool laufen, der evtl. aus lektoren und korrektoren besteht.
    – zu glossar und bibliothek: glossare bestehen ja nur aus mehr oder minder kurzen begriffserklärungen, bibliotheken könnten mehr ins detail gehen (z.b. ein kleines „buch“ über ’soziale marktwirtschaft‘, in dem mehr als nur die bigrifflichkeiten in einem satz erklärt werden). der link zur wikipedia ist insofern sinnvoll, aber teils wenig hilfreich, da die artikel durchaus anspruchsvoll sind und insofern runtergebrochen werden müssen auf eine sprache, bei der auch für jugendliche keine fragen offenbleiben, bei der kein wörterbuch neben dem pc liegen muss.
    – communityprofile: wie gesagt: mal schauen … ich persönliche finde es halt doof, zwanzig verschiedene profile zu haben und ausfüllen zu müssen, wenn man eigentlich doch alle daten einmal schreiben könnte und dann – je nach profil – auswählen kann, was davon erscheinen soll.
    – die geldfrage: werbung mag ich so gar nicht, lieber sollten wir uns über spenden finanzieren. gewinne (sollte es aus versehen dazu kommen) könnten wir an von den usern ausgesuchte projekte o.ä. spenden und die so unterstützen.
    so weit vorerst, ich hoffe, das ist ersma genug, ah, eines noch: man könnte drei versionen basteln: expośe, erklärungsroman und übersicht in stichpunkte :-D … die grafiken stell ich die tage auch noch online.

  3. …so, hier mal ein paar vorschlaege:

    ein neuer anfang:

    ein portal für alle
    ein angebot, das alle jugendlichen (und auch aeltere) ansprechen will, muss für jeden einzelnen etwas bieten. das setzt eine gemeinsame grundlage (die menschenrechtecharta der vereinten nationen ) und ausreichend freiraum voraus. notwendig ist es auch sachlich zu informieren: politische grundlagen und details zu komplexen themen muessen frei zugaenglich sein. gleichzeitig soll sich jedem die moeglichkeit bieten themen frei und konstruktiv zu diskutieren. die eroerterung von inhalten mit dem ziel ein besseres verstaendnis zu gewinnen, soll jugendliche befaehigen, wege zum gestalten unserer zukunft zu beschreiten.

    hier ein paar kleine erweiterungen:
    inhalt: artikel, glossare und diskurs
    die arbeit am inhalt befasst sich im wesentlichen auf das verfassen von artikeln. dazu ist jeder user aufgefordert.
    (…), in der neben begriffserklärung auch politische abläufe und zusammenhänge verständlich vermittelt werden. Diese texte kann ebenfalls jeder verfassen, wobei eine redaktion den prozess begleitet.
    (…) die vorrangig dem verstaendnis, erkenntnisgewinn, und der meinungsbildung dienen soll, aus der neue beiträge für das portal, wie auch projektinitiativen etc. entstehen können.

    ebenso hier:
    teilnahme: blogs und foren – technische bedingungen
    (…)dazu findet sich im magazin auch die breite spannweite der nutzerinnenempfehlungen, die mediathek, projekte etc. von hier geht es zu blog und forum.(…)

    das ende koennte so aussehen:

    ideen, utopien, projekte
    es gibt unzaehlige Ideen. man muss sie nur finden. das entwickeln von visionen ist unabdingbar, wenn wir nicht weiter zuschauen wollen, wie politik nach einem reaktionsschema ablaeuft. das portal gibt allen die moeglichkeit ideen zu formulieren, visionen zu entwickeln, herauszufinden welche utopien andere im kopf haben – und dann aktiv zu werden.

    fazit
    (…)
    sollen möglichst viele junge menschen die möglichkeit erhalten, sich politisch zu informieren und sich gemeinsam fuer ihre ziele zu engagieren.

  4. Ganz davon abgesehen, dass meine Nase mir sagt, dass das ganz groß werden kann, wenn man es richtig anpackt und dranbleibt (sprich: die Idee ist très genial!), kommt in mir mal wieder das Fräulein Naseweis heraus, dass sich einmischen muss. :D (Ihr profitiert davon, da ich quasi der Quoten-Internet-Dummy bin, wenn es um sowas geht – also den durchschnittlichen Internet-User repräsentiere :D)

    – insofern können infobeiträge von allen stammen, müssen aber evtl. durch einen “pool laufen, der evtl. aus lektoren und korrektoren besteht.

    Quasi ein jugendpolitisches wikipedia?

    Ein Artikel kann grundsätzlich von jedem verfasst werden, der möchte, muss aber mit gültigen Quellen belegt werden, und geht erst dann an die Öffentlichkeit… das wär imho wichtig. (Die Wikipedia-Autorin in mir….)

    – die formulierung: meine große schwäche, 10 euro für’s phrasenschwein ;-)

    20 euro. Bleib sportlich, dogma. :D

    – zu glossar und bibliothek: glossare bestehen ja nur aus mehr oder minder kurzen begriffserklärungen, bibliotheken könnten mehr ins detail gehen (z.b. ein kleines “buch” über ’soziale marktwirtschaft’, in dem mehr als nur die bigrifflichkeiten in einem satz erklärt werden). der link zur wikipedia ist insofern sinnvoll, aber teils wenig hilfreich, da die artikel durchaus anspruchsvoll sind und insofern runtergebrochen werden müssen auf eine sprache, bei der auch für jugendliche keine fragen offenbleiben, bei der kein wörterbuch neben dem pc liegen muss.

    Wer sich mit dem Thema Politik und Tagesgeschehen auseinandersetzt, wem sowas überhaut wichtig ist, ist wahrscheinlich aus den Medien, aus denen er sich seine Informationen bisher geholt hat, gewöhnt an die hochtrabende Wortwahl (wenn auch davon genervt….), von daher macht die Kombination aus beidem Sinn: für jemanden, der nur eine kurze Übersicht über die Begriffsbedeutung will, der Glossar, für alle anderen, die tiefer in das Thema gehen wollen, ein Link zu wiki oder einer anderen informativen Quelle. Mann muss sich ja nicht mehr Arbeit machen als nötig, das reine Verwalten der Seite wird schon eine Menge Webmasterarbeit mit sich bringen…

    -communityprofile: wie gesagt: mal schauen … ich persönliche finde es halt doof, zwanzig verschiedene profile zu haben und ausfüllen zu müssen, wenn man eigentlich doch alle daten einmal schreiben könnte und dann – je nach profil – auswählen kann, was davon erscheinen soll.

    Ich schöpf mal aus meiner Erfahrung von jahrelangem rumsurfen in allen möglichen (..) Communities.. und nach selbiger sind 90% der Profile absolut überflüssig, serverbelastend und werden nicht genutzt. Von daher würd ich empfehlen, klare Bedingungen zur Anmeldung zu stellen:
    -aktive Teilnahme im Forum/auf der Plattform im Allgemeinen ist Pflicht, stumme Mitleser nicht geduldet
    -ein Warnungssystem vor dem Rausschmiss bei Inaktivität / Verhalten, dass sich konsequent neben der Nettiquette hält
    -Leute, die eine klare rechtsorientierte Gesinnung vertreten, wortlos zu kicken, natürlich nicht,ohne dass in den Anmeldebedingungen steht, dass solche Ideologien nicht erwünscht sind. etc. (Politik kennt nun mal keine Bewertung nach Herkunft, sorry..)
    -Grundangaben zur Person (Alter, Geschlecht, wenn vorhanden: politische Gesinnung, politische Vorerfahrungen etcetcetc.)

    — die geldfrage: werbung mag ich so gar nicht, lieber sollten wir uns über spenden finanzieren. gewinne (sollte es aus versehen dazu kommen) könnten wir an von den usern ausgesuchte projekte o.ä. spenden und die so unterstützen.

    An die Presse gehen. Werbung machen. Sponsoren suchen! etc etc etc etc !!

    An dieser Stelle beende ich meinen Vortrag und hoffe, dass die Fremdscheinschätzung verwertet werden kann. :)

    slàn,

    der halbbluthobbit :)

  5. merzig, merzig, merzig und ein herzlichstes danke (und dafür nochn fuffi ins phrasenschwein, wir steigern uns – wer bietet mehr? ^^)
    – artikel, die durchn redaktions-/lektorenpool laufen: joa, hat was von ner jupol. wikipedia; behauptungen müssen belegt werden. alles andere wäre unseriös. :-)
    – community: das ist die frage: community ja oder nein? … mittels openID ließe es sich einrichten, dass man sich zum kommentieren nicht erst registrieren muss bzw., wenn man sich einmal registriert hat (und da wollen die wirklich nicht viel wissen), diese registrierungsdaten auch noch auf anderen plattformen nutzen kann (google oder yahoo wollen afaik gezz auch bei openID mitmachen, wordpress tut es schon … is also ganz praktisch) … ohne community müsstest du keine personen bannen … wenn du community: kategorien à la „politische gesinnung“ finde ich doof, weil es letztlich auf die alten grabenkämpfe zurückführt: schwarz gegen rot, links gegen rechts, öko gegen materialist und so weiter und so fort … vor allem schreckt anmeldezwang vor kommentarfunktion diejenigen ab, die nur mal vorbei geschaut haben und kurz was sagen wollen … man müsste registrierung als option nehmen
    – werbung mag ich persönlich auch nicht, ist aber wirtschaftlich betrachtet eine der wenigen möglichkeiten, damit das funktioniert … für „spenden“ bräuchtest du entsprechende rechtliche regelungen (z.b. eintragung als verein), damit die spenden absetzbar würden, alles andere wären imho geldgeschenke … egal wie man’s dreht und wendet: ohne rechtliche absicherung und organisation (ab gezz als unternehmen oder verein, wie auch immer) geht nix. zumindest nicht planungssicher … und auf dauer würde das bestimmt nicht billig … allein so ein server, der das alles verwalten kann, ohne in die knie zu gehen, datenbanken … ich mein: ich hätte hier noch nen alten rechner, aber wie funktioniere ich den zum server um???
    danke nomma für den ratschlag – und immer fleißig kommentieren und werbung machen ;-),
    hendryk

  6. Hei:)!

    So, nachdem ich nun schon zwei-/dreimal hier vorbeigeschaut habe, melde ich mich auch zu Wort:).

    Von mir auch ein riesiges Lob! Ich bin begeistert! Sehr sogar! Motiviert total, ist super interessant zu lesen und ach…ja. Wie gesagt, ich bin begeistert.

    Außerdem ist die jetzige Version nochmals besser als die Erste (also diejenigen, die ich anfangs gelesen habe).

    Ein paar Formulierungsvorschläge habe ich natürlich auch noch:):

    Inhalt:
    „[…]bietet jeder Beitrag die Möglichkeit, eine Diskussion zu eröffnen, die vorrangig dem Verständnis- und Erkenntnisgewinn und der Meinungsbildung dienen soll, eine Diskussion zu eröffnen, aus der neue Beiträge für das Portal und auch Projektinitiativen entstehen können.“
    –>Das zweite „eine Diskussion zu eröffnen“ würde ich weglassen. Das wahr wohl auch eher ungewollt, oder?

    „Deshalb sollen Kommentare und Artikel auch bewertet werden können, nach ihrer Bedeutung für den Diskurs.“
    –>Ich finde das Ende klingt etwas „angehängt“…
    Was haltet ihr von „Deshalb sollen Kommentare und Artikel auch nach ihrer Bedeutung für den Diskurs bewertet werden können“ ?

    Vernetzung:
    „Die NutzerInnen bestimmen die Themen, die sie interessieren, die NutzerInnen können sich untereinander zwanglos austauschen und sie können ihre Ideen und Tipps anderen präsentieren.“
    –>Vielleicht besser:
    „[…]die sie interessieren, sie können sich untereinander zwanglos austauschen und ihre Ideen […]“

    Werbung an sich finde ich auch nicht so toll.
    Aber eine Auswahl an „guter“ Werbung wäre doch evtl. vertretbar. Vll. Frankfurter Rundschau, Die Zeit, Bundeszentrale für politische Bildung,..
    Zumindest mal anfragen:).
    Was meint ihr?

    Jetzt muss ich leider los;).
    Noch ein Lob und liebe Grüße,
    Jana.

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