Monate: Oktober 2008

suchend, nicht findend

seht es als reak­ti­on auf die­sen bei­trag (war­um muss alles immer so unheim­lich inkom­pa­ti­bel sein?). Ich bin Teil des Lebens und schwin­de dahin, […] that's it, that's life, tel aviv, wie ein wei­ser kunst­leh­rer einst zu sagen pfleg­te. wobei: ganz so kommt das ja auch nicht hin, eigent­lich sind wir ja teil des lebens, weil wir schwin­den, wir leben, weil wir schwin­den, weil wir uns wan­deln, vom ent­ste­hen über das wach­sen, rei­fen, fau­len und ver­rot­ten. … ich komm mir gera­de so vor wie ein koh­le­flöz tief unter dem deck­ge­bir­ge. aber neh­men wir es doch ein­mal aus­ein­an­der. am anfang war NICHT das wort. und das nicht-wort war NICHT "mis­ti­kack." es folg­te auch NICHT einem nicht-inne­­ren nicht-wunsch nach mehr "zack­bum". es kam, wie es kom­men konn­te, aber nicht muss­te; beding­te kau­sa­li­tät im rah­men des gro­ßen glo­ba­len zufalls, der ohne prä­de­sti­na­ti­on aus­kommt (womit wir in aller ver­schwur­bel­ter kür­ze uns ein athe­is­­tisch-natur­wis­­sen­­schaf­t­­li­ches welt­bild aus dem hut gezau­bert haben). … irgend­wann spä­ter kam dann der mensch und es wur­den mehr men­schen und zwei men­schen tra­fen sich, trie­ben das alte rein-raus-spiel …

wichteln2.0

muha :D kennt ihr dat auch noch, das lus­ti­ge wich­teln zur vor­weih­nachts­zeit? gezz hat es den weg ins inter­net gefun­den … okay, schon vor gerau­mer zeit, aber wir sind ja bekann­ter­ma­ßen nicht die schnells­te. … mei­ner feed­re­ade­rin (es MUSS eine frau sein, fragt nich, war­um) sei dank, denn sie sam­melt regel­mä­ßig die arti­kel aus der gan­zen welt, so auch den vom aleks sein blog, wo ich auf eben­je­nes blog­wich­teln, orga­ni­siert von der chi­kat­ze, stieß. und da mach ich gezz mit (wie genau das geht, wird hier erklärt). wollt ihr nich auch klei­ne geschen­ke bas­teln und bekom­men? … üsch bün ma schwör geschpannt.

:> krass 04.2008

:>krass 04.2008

auf­er­stan­den aus rui­nen und dem kaf­fee zuge­wandt *singz* WAT bin­nich froh, dass ich grad kei­nen spie­gel in reich­wei­te hab … augen­rin­ge bis in die knie­keh­len, so fühl ich mich, von der über­do­sis glücks­hor­mo­nen mal abge­se­hen. der grund ist banal: die :> krass, mein lieb­lings­pro­pa­gan­da­heft­chen der grü­nen jugend nrw is fer­tig gelay­ou­tet. fast jeden­falls. jetzt haben wir nur noch vier arti­kel auf der hal­de, die natür­lich nicht ver­kom­men sol­len … aber die sind an kei­nen druck­ter­min gebun­den, die wer­de ich mor­gen in ruhe auf­be­rei­ten. well … war­um geht es bei der :> krass dies­mal? es dreht sich alles um ent­wick­lungs­po­li­tik - und wir hät­ten damit auch 32 sei­ten voll bekom­men, beschrän­ken uns aber aus kos­ten­grün­den auf 24 - also alles vom mikro­kre­dit­we­sen über kin­der­ar­beit und ethi­sche geld­an­la­gen bis hin zu cor­po­ra­te soci­al respon­si­bi­li­ty (samt einer erklä­rung, was die­ses wort­un­ge­tüm meint) und dar­über hin­aus noch u.a. ein inter­view über die was­ser­qua­li­tät. in die­sem sin­ne viel spaß beim lesen: :> krass 04.2008. dog­MA

sechs uhr vierundfünfzig

schö­ne uhr­zeit, sar­rich­ma. da geht näm­mich mein bus. der bringt mich zur bahn. die bringt mich zum bus. und der bringt mich zur hal­te­stel­le. die bringt mich - HALT! von da an brauch ich mei­ne füße. DIE brin­gen mich dann zur uni. mer­ke: nach­her beginnt die o-woche - wofür auch immer das o ste­hen wird, offi­zi­ell soll es ja "ori­en­tie­rung" bezeich­nen, aber da habe ich noch zwei­fel. und ab dann bin ich prak­ti­zie­ren­de stu­den­tin. in die­sem sin­ne wünsch ich eine geruh­sa­me nacht und hör mir niko­laus bruhns kan­ta­te "ich lie­ge und schla­fe" an. … ob fun­e­ral­mes­sen so das rich­ti­ge sind? salü und bis die tage, dog­MA