Gedöns
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neonmonde

neon­mon­de hän­gen an der wand,
fla­ckern und ver­ge­hen,
einer nach dem andern,
nur die kof­fersta­sis­sta­ti­on blickt mich
aus ihren ein­zel­nen roten und grü­nen augen gif­tig an.

drau­ßen,
glüh­würm­chen, an later­nen­mas­ten auf­ge­knüpft,
ster­ben einen ein­sa­men tod.
das grab in den lüf­ten
- eine unzu­läs­si­ge his­to­ri­sche ver­qui­ckung -
hüllt sich in kal­ten, schwar­zen samt,
war­tet,
dass die zeit kommt.

die zeit wird kom­men,
sagen sie,
die zeit ist, doch nicht hier,
sagen sie.

nein, ent­geg­nest du,
wer berei­tet der zeit die glei­se?

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