Gedöns
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kooperation – oder einfach nur dreist?

ein weiteres kleines steinchen, das dazu beiträgt, dass ich die waz immer geringer schätze. am 28. mai brachte „Die Welt“ einen artikel über anna lührmann, jüngste bundestagsabgeordnete bisher (wurde mit 19 in den bundestag gewählt, will mit 27 nach zwei legislaturperioden ausscheiden), weil diese eben ihren abschied angekündigt hatte. am 30. mai zog die taz mit einem interview nach. überschneidungen gibt es wörtlich in exakt einem satz: „ich habe von anfang an gesagt, dass ich nur zwei legislaturperioden machen will.“, so lührmann in beiden zeitungen.

am 31. mai schließlich erschien in der waz auf einer seite mit großen bunten foto ein artikel über anna lührmann, eben weil sie aufhört. die überschneidungen zum taz-interview sind nicht wenige, ich habe mir mal erlaubt, all das orange zu markieren, was sich wörtlich oder zumindest höchst ähnlich in welt und taz wiederfindet und jenes gelb zu unterlegen, was der eigenen recherche des waz-redakteurs bedurfte. was dann noch am artikel schwarz auf weiß steht, naja …

ich unterstelle da einfach mal nichts und gehe einfach davon aus, dass frau winkelmann von der taz und herr meinke von der waz dieses interview gemeinsam geführt haben. bis ich das gegenteil erfahre.

dogMA

nachtrag: ich habe beide autorInnen angeschrieben. von ulf meinke und der waz bislang keine reaktion. ulrike winkelmann, taz, hat sich jedoch mit herrn meinke in verbindung gesetzt und von ihm erfahren, dass er nur deshalb so viel übernommen hat, weil ihm frau winkelmanns interview mit anna lührmann besser gefiel als sein eigenes. (04. juni 2008, 03:39 uhr)

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