Gedöns
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blaubeermond,

du, son­ne, senkst dein haupt,
färbst alle him­mel bunt.
streifst der nacht den man­tel über
in tie­fem dun­kel­blau,
in tie­fem dunk­len schwei­gen.

die wei­te hei­de explo­diert
ihr tep­pich in fet­zen - patch­work -
ist über­all bekannt.

wer dar­um weiß und
nicht dran denkt
tritt spu­ren,
blu­tig blaue spu­ren
in den asphalt.

der tritt in mein ver­ges­sen,
ein schlag in mei­nen schmerz.
man blickt ihn an, den lei­dend' hund,
lacht mich wei­ter an,
lacht mich wei­ter aus.

die wei­te hei­de explo­diert

ihr tep­pich in fet­zen - patch­work -

ist über­all bekannt.

wer dar­um weiß und

nicht dran denkt

tritt spu­ren,

blu­tig blaue spu­ren

in den sand.

kein schritt ver­geht, kein fuß
belas­tet moos dane­ben.
moos, dar­an geknüpft, bleibt rein,
vor unschuld grün gewach­sen,
in unschuld grün gestor­ben.

die wei­te hei­de explo­diert

ihr tep­pich in fet­zen - patch­work -

ist über­all bekannt.

wer dar­um weiß und

nicht dran denkt

tritt spu­ren,

blu­tig blaue spu­ren

in mei­nen leib.

oh' blau­beer­mond,
mein tau tropft her­ab,
zu dir.

du glei­ßen­der taler, ein­ge­wor­fen
in den hori­zont,
gibst kein glück
in dosen frei.

oh' blau­beer­mond,
oh' splendor solis,
ich brau­che und ver­flu­che dich,
weil du mir zeigst

weil du mir zeigst, dass

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