Monate: Mai 2008

alles käse?

sode­le, lie­be leu­te, mal was in eige­ner sache. ich grü­ße euch vom bun­des­kon­gress (buko) der grü­nen jugend bun­des­ver­band in der wun­der­schö­nen bun­des­stadt bonn. gut, mitt­ler­wei­le ist es nachts gegen zwei, die meu­te rockt eine eta­ge tie­fer in der men­sa der gesamt­schu­le bad godes­berg - aber es gibt doch eini­ges zu ver­mel­den.

verheizen will gelernt sein

da steht es, schwarz auf weiß (zumin­dest für mich): spd lässt gesi­ne schwan war­ten. wir erin­nern uns, an das jahr 2004 - ich weiß, lang her - da kan­di­dier­te frau schwan schon ein­mal für das amt des/der bun­des­prä­si­den­tIn, auf wunsch der spd. … damals hat­te sie rein rech­ne­risch bei den dama­li­gen lager­ver­hält­nis­sen (schwarz-gelb vs. rot-grün) rein rech­ne­risch kei­ne chan­ce. horst köh­ler als ursprüng­li­cher vor­schlag der fdp (kor­ri­giert mich, wenn ich irre) wur­de als ver­meint­li­cher vor­bo­te zu schwarz-gelb ins ren­nen geschickt und gewann, der prä­si­dent des "ich lie­be unser land." gut, die schwarz-gelb schei­ter­te am ein­zug der lin­ken in den bun­des­tag und gesi­ne schwan schei­ter­te wie jede frau, die bis­her ins ren­nen geschickt wur­de. frau­en als kan­di­da­tin­nen machen sich immer gut, beson­ders, wenn sie kei­ne chan­ce zu gewin­nen haben … so demons­triert man die geleb­te gleich­be­rech­ti­gung ohne die herr­schaft der män­ner zu gefähr­den, na bra­vo!

banjo-boi

wie du da stehst mit dei­nem ban­jo auf dem boden abge­stellt, wie du da stehst, die hand in der hüf­te, die ande­re am instru­ment, wie du da stehst, ein­sam, war­tend, ver­las­sen, mit blick in die fer­ne, wie du da stehst, der regen rinnt über dein gesicht, die haa­re hän­gen her­ab, wie du da stehst, so habe ich von dir geträumt. wie du da stehst, so steh' ich auf der ande­ren sei­te, zwi­schen dem mann, der sein gum­mi­bär­chen umarmt und der frau, die mit der ziga­ret­te tan­go tanzt. wie du da stehst, so steh' ich auf der ande­ren sei­te, wir war­ten auf den bus.

über die sinnhaftigkeit der sinnlosigkeit

ich bin, mei­ne ich doch ich bin nicht, sagen sie. ich höre und rie­che und schme­cke und sehe und tas­te, den­ke ich. du bist?, wür­den sie fra­gen wenn sie mich wahr­näh­men. und ich fra­ge mich, was mehr schmerzt, die ega­li­tät oder die nicht-wahr­­neh­­mung. im schmerz für mich mag es gleich sein, egal, wie soll ich wis­sen, ob sie mich bemer­ken oder nicht?, doch sie - nun, wenn ich nicht mehr bin, die gleich­gül­tig­keit wird mich bedau­ern, wie jeden ande­ren die nicht-wahr­­neh­­mung, wie soll sie wis­sen, dass ich gestor­ben, wo ich nicht ein­mal gelebt für sie? +++ man sagt, das, was wir men­schen "leben" nen­nen, ist das eigent­li­che ster­ben. wie soll ich ster­ben, wenn mir nicht ein­mal das leben zuge­stan­den wird. wer­den kann. --- rand­no­tiz: der vera sei dank, dass sie es irgend­wie geschafft hat, das the­ma auf­zu­brin­gen, gleich­wohl es ja die­sel­be lei­er wie immer ist. … kei­ne idee ist neu … alles ist schon irgend­wie dage­we­sen, aba nu.