Gedöns
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ina müller - liebe macht taub

mal was ganz neu­es von mir, eine art cd-kri­tik ^^ … wobei: das gan­ze "kri­tik" zu nen­nen, wäre ver­mes­sen.

hal­ten wir fest: 13 lie­der, mit teils bis­si­gen, teils lako­ni­schen, iro­ni­schen, fröh­lich-melan­cho­li­schen tex­ten, umgarnt von guter hand­ge­mach­ter musik, die mal nach coun­try­mu­sic klingt, mal die gro­ße rocki­ge bal­la­de gibt und dann doch wie­der pop­pig-rund daher kommt. was das alles wie­der bricht, ist die tol­le stim­me der ina mül­ler (frü­her bekannt als eine der bei­den bes­se­ren hälf­ten von "queen bee"), rau­chig, krat­zig, kraft­voll, was will man mehr - zumal die tex­te (über män­ner, bezie­hun­gen, lie­be, freund­schaft und all die gro­ßen the­men, die drin­gendst mal wie­der - wie immer - behan­delt wer­den müs­sen) ganz gro­ße klas­se sind.

ich zitie­re nur mal ganz kurz: "du brauchst kei­nen grund um zu gehen / wenn du kei­nen mehr hast um zu blei­ben"

mein per­sön­li­cher favo­rit: "wir sanie­ren unse­re bezie­hung" … so vol­ler hoff­nung, weh­mü­tig ana­ly­sie­rend, zurück­bli­ckend, salopp in der spra­che, voll sehn­sucht in der stim­me, so etwas rockig und das gan­ze im 6/8-takt (kann auch n 3/4-takt sein, was weiß ich, hab ich die noten?)

mei­ne wer­tung nach mehr­ma­li­gem hören (und sie wur­de immer bes­ser)

*****

dog­MA

(www.inamueller.de)

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