Gedöns
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über die sinnhaftigkeit der sinnlosigkeit

ich bin, meine ich

doch ich bin nicht, sagen sie.

ich höre und rieche und schmecke und sehe und taste, denke ich.

du bist?, würden sie fragen

wenn sie mich wahrnähmen.

und ich frage mich,

was mehr schmerzt,

die egalität oder die nicht-wahrnehmung.

im schmerz für mich mag es gleich sein, egal,

wie soll ich wissen, ob sie mich bemerken oder nicht?,

doch sie –

nun, wenn ich nicht mehr bin,

die gleichgültigkeit wird mich bedauern,

wie jeden anderen

die nicht-wahrnehmung,

wie soll sie wissen, dass ich gestorben,

wo ich nicht einmal gelebt

für sie?

+++

man sagt,

das, was wir menschen „leben“ nennen,

ist das eigentliche sterben.

wie soll ich sterben,

wenn mir nicht einmal das leben zugestanden wird.

werden kann.

randnotiz: der vera sei dank, dass sie es irgendwie geschafft hat, das thema aufzubringen, gleichwohl es ja dieselbe leier wie immer ist. … keine idee ist neu … alles ist schon irgendwie dagewesen, aba nu.

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1 Kommentare

  1. ich denke du musst langsam mal akzeptieren, dass nur, weil etwas schon existiert, es nicht unbedingt ausgelutscht oder ein klischee ist.

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